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Auf dieser Seite findet ihr Tipps, wie das Lernen zu Hause am besten organisiert werden kann.

Lernen in Zeiten von Corona

Tipps fürs selbstorganisierte Lernen zu Hause

  • 1.

    Arbeitsplatz schaffen.

    Bereiten Sie mit Ihrem Kind einen ruhigen, ungestörten Platz vor, an dem es ohne Ablenkungen wie Hörspiele, Fernsehen etc. seine Aufgaben erledigen kann. Die benötigten Materialien (Hefte, Bücher, Federmäppchen) sollten griffbereit liegen. Nehmen Sie jeden Tag denselben Platz. So können möglicherweise einige Schulsachen gleich liegenbleiben oder sind zumindest schneller an Ort und Stelle, als wenn jeder Tag eine neue Suche mit sich bringt.

  • 2.

    Aufgaben vorbereiten.

    Sicherlich haben Sie von der Lehrkraft Ihres Kindes Arbeitsblätter, Arbeitsaufträge oder einen Wochenplan bekommen. Gehen Sie das Pensum gemeinsam mit Ihrem Kind durch, sodass es weiß, was an diesem Tag/in dieser Woche auf dem Stundenplan steht. Wenn Ihr Kind nur eine Aufgabensammlung bekommen hat, überlegen Sie am Anfang der Woche gemeinsam, was Ihr Kind an welchem Tag erledigt. Das erspart jeden Tag die neue Diskussion. Halten Sie die Aufgabenverteilung dann in Ihrem eigenen Wochenplan fest. Wenn Ihr Kind den Wochenplan hat (sei er von der Lehrkraft oder selbst erstellt), überlassen Sie es Ihrem Kind, in welcher Reihenfolge die Aufgaben bearbeitet werden. Es muss nur klar sein, dass alles gemacht werden muss.

  • 3.

    „Schulzeiten” und Dauer für den Heimunterricht vereinbaren.

    Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind eine gute Zeit für die „Heimschule” fest. Erfahrungsgemäß verkürzt sich die Diskussion darüber, ob man jetzt etwas für die Schule tun muss, wenn klar ist, dass z.B. jeden Tag um 10 Uhr die „Heimschule” beginnt. Falls die Lehrkraft Ihres Kindes keine Zeitangaben für die Erledigung mitgeschickt hat, gehen Sie die Aufgaben vorab durch und versuchen Sie, abzuschätzen, wie lang Ihr Kind dafür brauchen könnte. Bestimmt haben Sie von den Hausaufgaben schon ein gutes Gefühl dafür, wie lang Ihr Kind für die einzelnen Aufgaben brauchen sollte. Je nach Arbeitspensum denken Sie auch an Pause(n), ggf. auch mit einem kleinen Snack, wie Obst oder Nüsse, oder kleinen Bewegungseinheiten, wie 5 Minuten Seilspringen. Auch 10-Jährige können sich nur etwa 20 Minuten am Stück wirklich konzentrieren! Braucht Ihr Kind deutlich länger, als Sie gedacht haben, schauen Sie gemeinsam die Aufgaben durch und besprechen Sie, warum es schwierig war. Vielleicht gibt es ein Verständnisproblem, das durch Nachlesen im Schulbuch gelöst werden kann oder der Ausblick aus dem Fenster ist so verlockend, dass die Konzentration abhanden kommt? Planen Sie ggf. virtuelle Präsenzzeiten mit ein, wenn die Lehrkraft Ihres Kindes z.B. Videochatstunden oder Telefonkonferenzen anbietet.

  • 4.

    Trauen Sie Ihrem Kind!

    Lassen Sie Ihrem Kind den Freiraum, die Aufgaben allein zu erledigen. In der Schule erledigt Ihr Kind die Aufgaben auch weitestgehend selbstständig (natürlich ist bei Kindern in der 1. Klasse mehr Anleitung nötig als bei Kindern in der 4. Klasse). Es bringt in den meisten Fällen wenig, wenn Sie direkt daneben sitzen und Ihrem Kind auf den Bleistift gucken. Oder möchten Sie, dass Ihr*e Chef*in immer direkt neben Ihnen steht? Aber seien Sie Ansprechpartner*in! Vielleicht planen Sie, falls Sie im HomeOffice sind und das möglich ist, Ihre wichtigsten Besprechungen nicht in der „Schulzeit”, sodass Ihr Kind weiß, dass es bei Fragen zu Ihnen kommen kann. Sie sind derzeit die Lehrkraft für Ihr Kind! Kontrollieren Sie die Aufgaben nach Erledigung auf Vollständigkeit. Oft wird die Lehrkraft Ihres Kindes dazu Angaben machen, ob die Aufgaben zurückgemailt werden sollen oder z.B. am Ende der Woche Lösungen verschickt werden. Halten Sie sich an diese Angaben und unterstützen Sie so auch die Lehrkräfte in diesen ungewohnten Zeiten.

  •  
    5.

    Machen Sie auch mal etwas anderes!

    Fernsehen und Hörspiele müssen nicht nur berieseln, sondern können auch interessant und lehrreich sein. Suchen Sie gemeinsam z.B. nach einer Dokumentation zu einem Thema aus dem Sachunterricht. Für Kopfrechnen gibt es etliche gute kostenlose Apps, die für die unterrichtsfreie Zeit bestimmt verlockender sind als das Üben mit Mama oder Papa.

Lernen in Zeiten von Corona

Tipps fürs selbstorganisierte Lernen zu Hause

  • Teile deine Zeit gut ein!

    Für das selbstorganisierte Lernen zu Hause ist es wichtig, dass du deinen Lerntag strukturierst:

    1. Erstelle für jeden Tag einen Stundenplan, in den du schreibst, wann du die Aufgaben erledigst, die dir deine Lehrkräfte aufgegeben haben. Markiere, was du schon erledigt hast, und belohne dich dafür, z.B. mit deiner Lieblingsmusik oder etwas anderem, was dir guttut.

    2. Du brauchst auch nicht die üblichen sechs Schulstunden arbeiten – konzentriere dich, neben den Aufgaben, die dir deine Lehrkräfte geben, vielmehr auf Fächer oder Themen, wo du dich noch verbessern musst oder möchtest. Du kannst dabei auf verschiedene Art und Weise üben, um das Lernen aufzulockern: Mache z.B. digitale Aufgaben auf einer Lernplattform oder sieh dir Lernvideos an.

    3. Gib der Aufschieberitis keine Chance: Gerade Aufgaben für Fächer, die du nicht so gerne magst oder langweilig findest, schiebst du vielleicht gerne vor dir her. Da nützt nur eines: Halte dich an deinen Zeitplan!

    4. Fange immer zur gleichen Zeit an wie in der Schule, zum Beispiel um 8 Uhr. Du kannst dir auch ein kleines Ritual für den Start überlegen – vielleicht machst du mit einem Freund/einer Freundin ein Startsignal per Message aus.

    5. Arbeite auf jeden Fall nicht mehrere Stunden am Stück! Teile deine Lerneinheiten z.B. in 30 Minuten-Abschnitte ein und mache zwischendurch Pausen. Diese sind wichtig, um effektiv zu lernen. Was du dafür in deinen Pausen und während des Lernens machen kannst, erfährst du hier:

  • Wie du dein Gehirn auf Hochtouren bringst

    Wenn du die folgenden Punkte berücksichtigst, kannst du effektiv lernen, weil dein Gehirn auf Hochtouren arbeitet.

    1. Mit Sauerstoff geht Lernen besser. Dein Gehirn ist ein „Energiefresser“. Obwohl es nur rund 2 – 3% deines Körpergewichts ausmacht, braucht es ca. 20% des aufgenommenen Sauerstoffs, um richtig zu arbeiten – in Stresssituationen sogar noch mehr. Versorge also dein Gehirn mit ausreichend Sauerstoff, indem du dein Zimmer lüftest, bevor du dich an den Schreibtisch setzt. Zusätzlich kannst du ein paar Mal am offenen Fenster tief ein- und ausatmen. Denke auch daran, in deinen Lernpausen frische Luft ins Zimmer zu lassen.

    2. Dein Gehirn braucht Wasser. Trinke vor und während des Lernens ausreichend Wasser. Denn wenn der Flüssigkeitshaushalt im Körper stimmt, kannst du dich besser konzentrieren und dir Dinge besser merken. Nur dann können Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle weitergegeben werden. Stell dir also am besten ein Glas Wasser auf den Schreibtisch, sodass du ohne große Lern-Unterbrechung trinken kannst, wenn du Durst hast.

  • 3. Achte auf ausreichend Bewegung. Es bringt nichts, wenn du stundenlang auf deinem Schreibtischstuhl klebst und dich nicht bewegst. Dein Gehirn braucht Bewegung, damit es gut funktionieren kann. Bevor du dich an den Schreibtisch setzt, ist es eine gute Idee, dich ein paar Minuten zu bewegen. Du kannst z.B. einen Yoga- Sonnengruß machen, eine Runde Seilspringen, einmal um den Häuserblock laufen oder ein paar Körbe mit dem Basketball werfen. Bestimmt fällt dir eine Aktivität ein, die dir Spaß macht. Auch während des Lernens helfen kleine Bewegungen, dein Gehirn bei seiner Arbeit zu unterstützen. Vielleicht hast du ein „Schwabbelkissen“, auf das du dich setzen kannst? Oder jemand in deiner Familie besitzt einen sogenannten „Stressball“, den du in die Hand nehmen und immer wieder drücken kannst?

    4. Mit guter Laune lernt es sich besser. Versetze dich in gute Stimmung, indem du z.B. an etwas Schönes denkst oder dein Lieblingslied hörst. Denn wenn du gut gelaunt bist, lernst du schneller und nachhaltiger, d.h., du kannst die Informationen auch länger behalten und besser abrufen.

    5. Dein Gehirn braucht Futter in Form von „gutem“ Zucker (komplexen Kohlenhydraten). Unser Gehirn will mit Zucker versorgt werden. Gerade in Stresssituationen neigen wir dazu, uns schnell mal eine halbe Tafel Schokolade „reinzuschieben“ oder einige Kekse zu essen. Aber dieser Zucker macht müde und ist nicht der Zucker, der dein Gehirn konstant auf Hochtouren arbeiten lässt. Achte deshalb auf gesunde Ernährung und iss lieber einen Apfel, eine Karotte, ein paar leckere Nüsse oder ein Vollkornbrot. Denn diese komplexen Kohlenhydrate spaltet der Körper in Zucker auf, der dem Gehirn dann die notwendige Energie gibt, ohne dass du kurz nach dem Essen total müde wirst.

  • 6. Gönne dir Entspannung. Dein Gehirn arbeitet am besten in einem entspannten Zustand. Setz dich also nicht selbst unter Druck und lass dich auch nicht von deinen Freundinnen, Freunden oder deinen Eltern unter Druck setzen, sondern bleib entspannt, auch wenn z.B. deine Prüfung immer näher rückt. Es gibt auch verschiedene Entspannungstechniken, die du ausprobieren kannst. Die folgenden Vorschläge kannst du einfach mal testen – vielleicht ist etwas für dich dabei:
    Atemmeditation: Setz dich bequem und aufrecht hin. Schließe deine Augen und beginne, tief durch die Nase einzuatmen und durch den Mund auszuatmen. Konzentriere dich für ein paar Minuten nur auf deinen Atem. Wenn du mit deinen Gedanken abschweifst, macht das überhaupt nichts. Komme einfach immer wieder zu deinem Atem zurück.
    Lockerungsübung: Wenn du für längere Zeit am Schreibtisch sitzt und lernst, kann es sein, dass deine Muskeln verspannen. Mach dich deshalb zwischendurch einfach mal locker: Stell dich hin und hüpfe auf der Stelle, sodass du alle Körperteile durchschüttelst. Bewege dabei ganz bewusst deine Schultern, Arme und Hände. Wenn du mit dem Ausschütteln fertig bist, kannst du auch deinen Nacken dehnen, indem du den Kopf zur Seite neigst und ihn vorsichtig über vorne zur anderen Seite bewegst. Bewege dabei dein Kinn in Richtung Brustbein. Mache diese Hin- und Her-Bewegung ein paar Mal langsam und bewusst.

  • Fantasiereise: In einer Fantasiereise kannst du gedanklich z.B. ans Meer reisen, dich in eine Blumenwiese legen oder dich in einen wunderschönen Wald „beamen“. Fühle dich richtig in die Situation ein und nimm alle Gefühle wahr, die dabei auftauchen. Spüre z.B. die Sonne auf der Haut, höre das Meeresrauschen oder das Zwitschern der Vögel im Wald. Es gibt sehr viele Fantasiereisen, die im Internet kostenlos zur Verfügung stehen. Achte jedoch darauf, dass du die Stimme und Musik als angenehm empfindest. Du kannst aber natürlich auch deine eigene Fantasiereise schreiben und dich selbst aufnehmen oder jemanden bitten, den Text für dich zu sprechen.

    7. Mach mal Pause. Wie lange du dich konzentrieren kannst, ist individuell unterschiedlich und hängt auch davon ab, wie alt du bist. Höre am besten auf deinen Körper. Wenn du merkst, dass du unruhig wirst oder fünfmal denselben Satz lesen musstest, ist es Zeit für eine kurze Pause. Das kann manchmal schon nach 20 oder 30 Minuten sein, wenn du in dieser Zeit „voll bei der Sache“ warst. Die längste und allerwichtigste Pause, in der sich dein Gehirn erholt und „Aufräumarbeiten“ betreibt, ist der Schlaf. Du solltest deshalb nicht zu spät ins Bett gehen. Versuche, einen geregelten Tagesablauf einzuhalten und ausreichend zu schlafen, damit du dich am nächsten Morgen wieder frisch und wach an den Schreibtisch setzen kannst. Pause ist nicht gleich Pause! In deiner Pause solltest du nicht zum Handy oder Tablet greifen und auch nichts lesen. Gönne deinem Gehirn stattdessen eine Auszeit. Gehe also lieber raus und bewege dich, mache eine kurze Entspannungsübung oder trinke/esse etwas.

  • Gib Ablenkung keine Chance!

    Wenn du konzentriert und konsequent arbeitest, sparst du dir Zeit für andere Dinge. Dabei helfen dir folgende Tipps:

    1. So nützlich der Austausch mit anderen via Smartphone & Co. gerade ist, beim Lernen am Schreibtisch gilt nach wie vor: Handy aus! Am besten schaltest du das Smartphone stumm und legst es außer Reichweite. Denn jedes Mal, wenn du schaust, ob eine Nachricht angekommen ist, reißt du dich aus dem Lernfluss. Deinen PC startest du ja auch nicht permanent neu, während du daran arbeitest.

    2. Stelle auch andere Störquellen wie den Fernseher oder Musik aus.

    3. Manche Störfaktoren (z.B. kleine Geschwister) kann man nicht einfach abschalten. Versuche, sinnvolle Lernzeiten zu finden oder Lärm auszublenden, indem du dich auf das Wesentliche konzentrierst.

    4. Verordne allen Gedanken, die nichts mit dem Lernstoff zu tun haben, eine Pause. Was dir einfach nicht aus dem Kopf gehen will, kannst du auf einen Notizzettel schreiben. Diesen kannst du später wieder hervorholen.

    5. Und: Wenn es mal mit der Konzentration nicht so gut funktioniert, musst du deshalb nicht verzweifeln. Im normalen Schulalltag ist ja schließlich auch nicht ein Tag wie der andere.

Lernen in Zeiten von Corona

Tipps für die Prüfungsvorbereitung daheim

Damit du auch von zu Hause aus möglichst angenehm und effektiv lernen kannst, haben wir hier die wichtigsten Lerntipps für dich:

  • 1.

    Richte dir einen festen, möglichst ruhigen und hellen Arbeitsplatz ein!

    So verführerisch es klingt, sich einfach mit dem Geschichtsbuch aufs Sofa zu lümmeln, produktiver lernst du, wenn du dich dazu an deinen Schreibtisch setzt, an dem du alle Unterlagen griffbereit hast und dich ganz aufs Lernen fokussieren kannst.

    2.

    Vermeide Ablenkungen!

    Niemand kann konzentriert arbeiten, wenn ständig das Telefon klingelt, das Smartphone den Eingang einer Nachricht meldet oder nebenher der Fernseher läuft. Am besten schaltest du alle Störquellen aus und reservierst dir feste Zeiten für einen kurzen Whats-App-Chat, den du dann aber auch konsequent beendest, wenn du weiterlernst.

    3.

    Schaffe eine klare Trennung zwischen Lern- und Freizeit!

    Zwar ist immer wieder von Multitasking die Rede, doch konnte noch niemand beweisen, wie erfolgreich das wirklich ist. Viel besser und auch angenehmer ist es, sich auf eine Sache voll und ganz zu konzentrieren. Nach dem Motto: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“

  • 4.

    Beginne möglichst zeitig mit dem Lernen!

    Klar, es ist verführerisch, einfach länger im Bett zu bleiben, wenn man keinen Schulbus erwischen muss. Trotzdem solltest du versuchen, deinen „Schulrhythmus“ aufrechtzuerhalten, und frühzeitig mit dem Lernen anfangen, um noch etwas vom Tag zu haben, wenn du fertig bist. Außerdem sind die meisten Menschen vormittags aufnahmefähiger als nachmittags oder gar abends.

    5.

    Sammle alle Materialien zu einem Fach und ordne sie nach Themenblöcken!

    Lege deine Hefteinträge, Arbeitsblätter, Schulbücher und persönlichen Notizen aus dem Unterricht bereit. Hast du alles beisammen? Super! Wenn du darüber hinaus noch weitere Lernmaterialien suchst, dann schau doch mal bei den (digitalen) Angeboten von Stark und StudySmarter vorbei.

  • 6.

    Erstelle dir einen festen Lern- und Zeitplan bis zu den Prüfungen!

    Schreibe dir wie in einem Stundenplan auf, was du jeden Tag erledigen willst, und hake ab, was du geschafft hast. So ist deine tägliche Lernzeit klar umrissen, du hast ein Erfolgserlebnis und kannst dich nach Erledigung deiner Aufgaben ohne schlechtes Gewissen deinen Hobbies zuwenden.

    7.

    Plane beim Lernen auch Wiederholungsphasen ein!

    Nur so bleibt der gelernte Stoff dauerhaft präsent. Im Idealfall bist du bereits einige Tage vor der Prüfung mit dem Lernstoff durch und nutzt die letzten Tage vor der Prüfung, um noch einmal alles in Ruhe zu wiederholen.

    8.

    Überfordere dich nicht!

    Setze dir realistische Ziele und nimm dir jeden Tag nur so viel vor, wie du auch tatsächlich schaffen kannst. So ist es kaum möglich, sechs Stunden oder länger am Stück höchst konzentriert zu lernen. Teile dir den Stoff lieber so ein, dass du jeden Tag einige Stunden arbeitest und danach Zeit für Bewegung an der frischen Luft, ein Telefonat mit Freunden oder einen schönen Film hast.

    9.

    Sorge für Abwechslung!

    Nimm dir nicht vor, an einem Tag nur Mathe zu pauken, um dich am nächsten Tag dann nur mit Englisch zu beschäftigen. Viel mehr Spaß macht es, wenn du für jeden Tag verschiedene Fächer einplanst. So kommt nicht so schnell Langeweile auf.

    10.

    Wende verschiedene Lernstrategien an!

    Wenn du bei einem bestimmten Thema immer nur dasselbe tust, wirst du dir die Inhalte nur schwer merken können. Wechsle zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten: Lesen, Zusammenfassen, Auswendiglernen, Üben, das Gelernte Vorsprechen, alte Prüfungsaufgaben Durcharbeiten. Je aktiver und abwechslungsreicher du ein Thema behandelst, desto besser wird es in deinem Langzeitgedächtnis gespeichert.

  • 11.

    Lege immer wieder Lernpausen ein!

    Wenn du einen Punkt deines täglichen Lernplans abgearbeitet hast, ist es durchaus erlaubt, mal kurz aufzustehen, eine Runde um den Block zu drehen oder dich für fünf Minuten auszuruhen. Danach hast du wieder mehr Energie und freie Kapazitäten, dich dem nächsten Fach zuzuwenden. Denke während der Arbeit auch daran, genug zu trinken und dein Arbeitszimmer regelmäßig zu lüften.

    12.

    Bleibe ruhig und setze dich nicht unter Druck!

    Es kann sein, dass das Lernen daheim einmal nicht so gut funktioniert – nicht jeder Tag ist gleich! Suche dir in solchen Momenten eine Aufgabe, auf die du dich gerade tatsächlich konzentrieren kannst.

    13.

    Beziehe deine Eltern oder Geschwister mit ein!

    Bitte sie, dich über den bereits gelernten Stoff auszufragen, oder trage ihnen deine Arbeitsergebnisse in einer kleinen Präsentation vor. So kannst du besser einschätzen, was du schon beherrschst bzw. welchen Themen du dich noch einmal widmen solltest.

  • 14.

    Rufe Freunde/Freundinnen oder Mitschüler*innen an und tausche dich mit ihnen aus!

    So merkst du, dass du diese Zeit nicht allein durchmachst. Außerdem tun ein wenig Ablenkung und gemeinsames Lachen einfach gut.

    15.

    Belohne dich für alles, was du geschafft hast!

    Überlege dir schon morgens, was du machen willst, wenn du dein Tagespensum geschafft hast. So bleibst du motiviert und diszipliniert bei der Sache.

    16.

    Gönne dir mindestens einen freien Tag in der Woche!

    Niemand kann und sollte immer nur für den Schulabschluss leben. Lege deshalb deinen Lernplan so an, dass genügend Zeit zum Abschalten bleibt. So hast du etwas, worauf du dich freuen kannst, was deine Lernmotivation aufrechterhält.