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Effektive Unterrichtsvorbereitung: Mit diesen Tipps sparen Sie wertvolle Zeit

Ein interessanter, motivierender und zugleich lehrreicher Unterricht setzt eine gute Vorbereitung voraus. Doch im Alltag bleibt dafür oft zu wenig Zeit. Denn zur Gestaltung der nächsten Unterrichtsstunden kommen zahlreiche organisatorische Aufgaben hinzu, die Lehrkräfte bewältigen müssen. Wachsende Klassen, Differenzierung und Inklusion erhöhen das Arbeitspensum und den Druck auf Lehrkräfte zusätzlich.

Die gute Nachricht ist: Es gibt ein paar einfache Tricks, mit denen Sie den Überblick über alle Aufgaben behalten und effektiv Zeit beim Vorbereiten Ihres Unterrichts zu sparen.

Lehrer unter Zeitdruck
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1. Planen auf Wochenbasis

Nutzen Sie das Wochenende dazu, um Ihre kommende Woche zu planen. Überlegen Sie sich für jeden Tag Ihre To Do’s und halten Sie diese schriftlich fest.

Einen guten Überblick erhalten Sie mit Hilfe einer Pinnwand oder einer beschreibbaren Magnettafel (Whiteboard):

  • Teilen Sie Ihr Board in die vier Spalten „Aufgaben“, „In Bearbeitung“, „On hold“ und „Erledigt“.
  • Schreiben Sie jede Aufgabe auf einen kleinen Zettel und hängen Sie alle Zettel in die erste Spalte („Aufgaben“).
  • In die zweite Spalte („In Bearbeitung“) wandert eine Aufgabe immer dann, wenn Sie gerade daran arbeiten.
  • Projekte, bei denen Sie momentan nicht weiterkommen oder auf etwas warten müssen, kommen in die dritte Spalte („On hold“).
  • In die letzte Spalte („Erledigt“) hängen Sie jede Aufgabe, die Sie abgeschlossen haben.  

Tipp: Nehmen Sie sich jeden Tag Zeit, um Ihr Board pflegen. Starten Sie Ihre Arbeit zu Hause mit einem Blick auf Ihre Aufgaben und beenden Sie Ihre Arbeit mit der Aktualisierung Ihres Boards. Wann immer ein Zettel in die Erledigt-Spalte wandert, ist das ein kleines, sichtbares Erfolgserlebnis.

Planen Sie außerdem jede Woche genügend zeitlichen Puffer ein. Bei ungeplanten Ereignissen, wie Vertretungsstunden, kommt so kein Stress auf.

2. Ordnung mit System

Im Arbeitszimmer sammeln sich schnell riesige Papierberge an, deren Sortierung viel Zeit beansprucht. Überlegen Sie sich ein Ordnungssystem, das zu Ihnen passt. Dabei helfen verschieden farbige Ordner, Register und Ablageorte.

Überlegen Sie, auf welche Dokumente Sie täglich zugreifen und bewahren Sie diese griffbereit auf. Alle Dokumente und Materialien, die Sie nur selten benötigen, wandern in die oberen Regale.

Tipp: Auch wenn es schwer fällt: Trennen Sie sich von Materialien, die Sie nicht mehr benötigen, z.B. weil die Informationen nicht mehr aktuell sind. Reservieren Sie sich einen Tag im Monat, um nach und nach systematisch Ihre Materialsammlung und sonstige Dokumente auszumisten.

3. Fremdmaterial nutzen

Sie haben zu einem bestimmten Thema kein passendes Material parat? Dann scheuen Sie sich nicht, auf ausgearbeitete Unterrichtsmaterialien zurückzugreifen. Natürlich ist es lobenswert, wenn Sie Aufgaben selber erstellen. In der Praxis bleibt dafür jedoch wenig Zeit.

Achten Sie bei der Auswahl fremder Materialien jedoch darauf, dass es sich um hochwertige, geprüfte Materialien handelt. Mit kostenlosen Angeboten im Internet sparen Sie Geld, erhalten jedoch keine Garantie für die Richtigkeit der Angaben. Wenn Sie jede Aufgabe prüfen müssen, bevor Sie sie verwenden, relativiert sich die Zeitersparnis schnell. Bei Materialien von Verlagen können Sie sicher sein, dass alle Inhalte von Fachredakteuren erstellt und sorgfältig geprüft werden.

Tipp: Legen Sie sich ein Archiv an Internetseiten an, deren Materialien Sie geprüft und für gut befunden haben. Nutzen Sie diese Seiten und Angebote bevorzugt für Ihre Recherche.